Bitte unterstützen Sie nicht die gemeinen Hundevermehrer sondern wenn Sie einen Hund suchen, gehen Sie zu einem seriösen Züchter!
Achtung , Hundehändler sind überall ! !
Diese Geschichte stammt von der amerikanischen Nova Scotia Duck Tolling Retriever Liste mit der Bitte, sie an möglichst viele Hundefreunde weiterzuleiten. Sie handelt von einem Welpen im Petshop (Tierhandlung). Bei uns sind solche Läden, wo Hunde im Laden oder auf dem Markt feilgehalten werden verboten. Nichts desto weniger blüht der Hundehandel, vor allem mit Rassehunden aus den östlichen Ländern.
Was macht es für einen Unterschied, ob ein Welpe nach einem grauenhaften Transport
- bei einem Händler
- auf einem Markt
oder in einem Laden landet ? Keinen !
Niemals würde ein Züchter, der über den winzigsten Funken Anstand und Gefühl verfügt, seine Hunde an einen Händler verschachern.
Wir
waren und sind sehr betroffen von dieser traurigen Geschichte, leider
ist sie an der Tagesordnung. Häufig ist die Realität noch
schlimmer, weil die Hunde mental völlig gestört sind und praktisch
nicht sozialisierbar.
Diese wahre Begebenheit, soll alle zum
Nachdenken anregen, die einen Hund haben oder möchten.
Die Geschichte von Lea
Ich
weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und
dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.
Ich erinnere mich noch
an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn.
Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.
Als sie mich
von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so
traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte
meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so
schlecht.
Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten
und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven
gingen.
So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und
fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir
beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam um uns zu
trösten.
All diese seltsamen Geräusche und erst noch die
Gerüche - wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es
viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige
pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine
Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen
Käfig.
Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz
kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns
spielen.
Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig.
Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.
Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun
uns weh. Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will
eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.
Letzte
Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr
weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen
Körperchen gewichen ist.
Als sie sie am Morgen aus dem Käfig
nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt
abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein
leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen
wird.
Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft !
Jetzt wird alles gut ! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich
für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen
Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den
Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und
braves Hundchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie
sogar abschlabbern, das ist wunderbar.
Sie lehren mich
freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf,
geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich
mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner
als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.
Erster
Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich
bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen,
hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich
mich.
Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte
zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren
Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden
Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden
seien.
Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war
furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.
Jetzt bin ich
sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und
stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.
Die
Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn
ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte
so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.
Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so
traurig zu sehen.
Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie
sind so seltsam, was ist los ? War ich böse ? Sind sie am Ende böse
auf mich ? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn
nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom
Gesicht des kleinen Mädchens ablecken aber wenigstens erreiche ich
seine Hand.
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe
Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie
mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der
Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich
empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz
sanft, ein kleiner Stich. . . . Gott sei dank, der Schmerz geht
zurück.
Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich
sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen
grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt,
nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Auf
Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: Mit einem sanften
Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.